Achterbahnfahrt endet mit Niederlage

Das Volleyball-Team Hamburg hat das Heimspiel am Samstag gegen den VC Olympia Schwerin mit 2:3 (25:20, 16:25, 13:25, 26:24, 11:15) verloren. Vor 155 Zuschauern kämpften sich die VTH-Damen nach einem 1:2-Satzrückstand noch in den Tie-Break, in dem die Gäste aus Schwerin, wie im Hinspiel, die besseren Nerven hatten.

Gleich im ersten Satz deutete sich an, was für eine Achterbahnfahrt die Spielerinnen und Zuschauer in diesem Spiel erwarten würde: Die VTH-Damen starteten gut in die Partie und erspielten sich eine 11:6-Führung. Es folgte eine starke Serie der Schwerinerinnen, die zu einer 15:11-Gästeführung führte. Es folgte der Konter der Hamburgerinnen, die den Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnten.

Doch die Satzführung brachte den Hamburgerinnen keine Sicherheit. Ein gutes Spiel der Schwerinerinnen und zu viele Eigenfehler der Gastgeberinnen sorgten für klare 25:16- und 25:13-Satzerfolge für die Gäste.

Im vierten Satz kämpfte sich die Mannschaft von VTH-Trainer Gerd Grün zurück ins Spiel und wurde für den Einsatz mit einem 26:24 belohnt.

Wie schon im Hinspiel ging es für die Teams in den Tie-Break. Und wie im Spiel Ende September behielt wieder das VCO-Team die Oberhand. Mit 15:11 gewann die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern den entscheidenden Satz und verließ den Platz als Sieger.

VTH-Trainer Gerd Grün: „Das gesamte Team hatte sich einen Sieg gewünscht. Nach gutem Start hat uns Schwerin in den Sätzen zwei und drei mit sehr starkem Aufschlag gewaltig unter Druck gesetzt. Ganz stark, dass wir im vierten Satz wieder frei aufgespielt haben. Dafür ein Kompliment ans Team.”

Zur besten Hamburger Spielerin wurde Hanne Binkau gewählt. Als beste Spielerin des VCO Schwerin wurde Julia Felsch ausgezeichnet.

Die VTH-Damen bestreiten an diesem Samstag bereits ihr nächstes Heimspiel. Dann ist der VSV Havel Oranienburg um 19 Uhr zu Gast in der CU Arena. Der Ticketschalter öffnet wieder eine Stunde vor Spielbeginn.

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