Ein Foto vom Start des Halbmarathon X-TREME beim 7. Rosengartenlauf.

Rosengartenlauf bricht nächste Rekordmarke

Es war eine Mischung aus Erschöpfung und Freude, die den Teilnehmenden des 7. Rosengartenlaufs am Sonntag ins Gesicht geschrieben stand, als sie das Ziel am Wildpark Schwarze Berge erreicht hatten. Erschöpfung, weil das HNT-Laufevent mit seinen anspruchsvollen Strecken durch den Regionalpark Rosengarten doch einiges abverlangt. Und Freude über ein herausragendes Lauferlebnis durch die schönen Wald- und Heidelandschaften im Rosengarten. Für dieses besondere Erlebnis hatten sich in diesem Jahr 2095 Personen angemeldet – so viele wie noch nie beim Rosengartenlauf. Zum Vergleich: Beim letzten Bestwert im vergangenen Jahr waren es noch 1850 Anmeldungen gewesen.

„Wir haben schon in den vergangenen Monaten gemerkt, dass die Begeisterung für den Rosengartenlauf noch größer ist als im Vorjahr“, sagte Kirsten Möhle, hauptverantwortlich bei der HNT für die Organisation des Rosengartenlaufs. „Und am Sonntag haben wir wieder sehr viel positives Feedback von den Teilnehmenden erhalten, auch für die Organisation und vor allem für unsere rund 150 Helferinnen und Helfer. Das freut uns natürlich sehr und motiviert uns, dieses große Event jedes Jahr wieder auf die Beine zu stellen.“

Ein Foto von einem Zuschauer, der am Rand der Strecke kurz hinter dem Start steht und mit seinem Handy ein Foto macht.
Die vielen Zuschauer sorgten für ordentlich Stimmung an der Strecke.

Der Rosengartenlauf ist deshalb groß, weil er nicht nur 13 verschiedene Lauf- und Walkingwettbewerbe für alle Altersklassen umfasst, sondern einer der Läufe auch noch ein Ultra-Marathon ist. Der Rosengarten ULTRA Heide Marathon, kurz RUHM genannt, schlängelt sich 50 km durch die Landschaft und ist sowas wie die Königsdisziplin beim Rosengartenlauf. Ein Highlight für alle Ultra-Läuferinnen und -Läufer, viel Arbeit für die Streckenposten. Doch dieser Aufwand hat sich am Ende wieder gelohnt: „Der 7. Rosengartenlauf und 6. RUHM waren mit der Rekordzahl an Meldungen sowie 1701 Finisherinnen und Finishern ein voller Erfolg“, freute sich HNT-Präsident Mark Schepanski. „Unser Laufevent begeistert die ganze Familie und sorgt immer für eine großartige Atmosphäre.“

Zur familiären Atmosphäre tragen beim Rosengartenlauf auch besonders die Kinder- und Jugendläuft bei. Wenn beim Bambini-Lauf, der jüngsten Altersklasse, die drei- bis fünfjährigen Knirpse den 400 m langen Rundkurs runterflitzen, sind die Anfeuerungsrufe am lautesten. Aber auch bei den anderen Lauf- und Walkingwettbewerben wurde am Sonntag laut gejubelt, insbesondere als die Teilnehmenden wieder nach und nach ins Ziel strömten. Dort gab es für alle dann noch Verpflegung und Getränke, Musik vom DJ und natürlich die Siegerehrungen.

Ein Foto von drei kleinen Kindern, die beim Bambini-Lauf nebeneinander Richtung Ziel laufen und sich dabei an den Händen halten.
Die Kinder hatten großen Spaß beim Bambini-Lauf.

Bei der letzten Ehrung des Tages durfte Melvin Siemianowski ganz oben auf das Treppchen klettern. Der 32-Jährige gewann am Sonntag den 50 km langen RUHM mit neuem Streckenrekord in 3:54:16 Stunden. „Die letzten Wochen und Monate der Vorbereitung liefen sehr gut, dementsprechend bin ich mit dem Ziel Podium hierhergekommen. Auf den ersten Kilometern habe ich dann gemerkt, dass heute auch mehr drin sein könnte“, berichtete der RUHM-Sieger. „Es ist ein großartiges Gefühl. Die letzten Kilometer waren noch mal sehr anstrengend. Deswegen war es dann großartig, auf die Zielgerade zu kommen, die Leute zu sehen und zu jubeln.“

Ein Foto der Siegerehrung für den RUHM, auf dem Melvin Siemianowski in der Mitte auf dem Treppchen steht und in die Kamera lächelt.
Siegerehrung für den RUHM mit Gewinner Melvin Siemianowski (Mitte).

Während Siemianowski geehrt wurde, trudelten noch die letzten verbliebenen RUHM-Läuferinnen und -Läufer im Ziel ein. Sie waren deutlich länger unterwegs gewesen als der Sieger, aber im Ziel ebenfalls glücklich über ihre Leistungen. Der Abschluss eines erfolgreichen 7. Rosengartenlaufs. „Ein besonderer Dank gilt dem Team des Wildparks Schwarze Berge, das uns beim Aufbau des Eventgeländes und dem Catering wieder fantastisch unterstützt hat, sowie unseren vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die vor und während der Veranstaltung maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben“, sagte Schepanski. „Des Weiteren danken wir unseren zahlreichen Sponsoren und Partnern für die hervorragende Unterstützung sowie dem Regionalpark Rosengarten, den beteiligten Kommunen, Behörden und den Naturschutzbehörden, dass wir hier laufen dürfen.“

Alle Ergebnisse und Urkunden findet ihr HIER.

Fotos: Matthias Greve; Jens Jasker

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